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Das Interesse hält sich in Grenzen

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Alte Gießerei

TITISEE-NEUSTADT. Nur zaghaft wurde der Tag der offenen Tür im Haus Lickert zur Besichtigung des Rohbauzustands angenommen. Gering war das Interesse der Bevölkerung am künftigen Bürger-, Vereins- und Kulturzentrum mit dem Namen Alte Gießerei.

War vielleicht der Termin ungünstig gewählt? Menschenmengen drängelten sich nicht durch das Gebäude: Einzelne Neugierige erkundeten alle Winkel, paarweise waren welche unterwegs. Besonders Vereinsvertreter kamen, einige Altneustädter, zwei Dutzend Neugierige und drei Stadträte. Die Vertreter der Volkshochschule erhalten diese Woche eine eigene Führung. In jedem Stockwerk hingen die Baupläne, in der Tennenauffahrt waren alle Geschosspläne sowie die Ansicht von außen aufgehängt.

Volker Dengler vom Stadtbauamt und Projektleiter Axel Bürk von Büro Sutter standen bereit, Fragen zu beantworten. Führungen wurden nicht angeboten. Bürk notierte sich Anregungen und Verbesserungsvorschläge von den Vereinsvertretern, etwa den Vorschlag, doch vom Technikraum zur Bühne hin ein Fenster einzubauen, um Blickkontakt zu ermöglichen, oder eine zusätzliche und breitere Tür zu wählen, damit auch die großen Instrumente hindurchkommen. Einige Besucher erzählten von früher, als sie im Haus Lickert Milch holen konnten.

Es sei ein "faszinierendes Gebäude", sagte Renate Spitz aus Neustadt. "Ich weiß nicht so recht, was ich dazu sagen soll", sagte sie zum Projekt an sich, "ich wäre für eine Bürgerhalle." Mit dieser Meinung war sie nicht allein. Ralf Beha aus Neustadt sagte, er sei neugierig, wohin das Geld fließe. Er sah das Haus Lickert von innen zum ersten Mal und holte sich einen Eindruck davon, was drin alles passieren soll. "So richtig vorstellbar ist es erst, wenn es fertig ist", fand Thomas Vogelbacher, Vorsitzender der Stadtmusik Neustadt, "wir freuen uns darauf."

Götz Ertle, Leiter der Jugendmusikschule: "Ich glaube, dass es gut werden kann." Rund 150 Sitzplätze bei reiner Bestuhlung im Saal, das sei die richtige Größe für Ensemble-, Jugendkapellen-, Schülerkonzerte und den Familiennachmittag. Für ein Konzert der Stadtmusik hingegen wäre er zu klein – aber dafür gebe es ja das Kurhaus. Proben darf die 80-köpfige Stadtmusik im Dachgeschoss.

Manuela Lange, die Vorsitzende der Jugendkapelle, ließ sich das Dachgeschoss erläutern. Hier entstehen neben dem Raum für das Catering rechts und links Instrumentenlagerräume und auf die gegenüberliegende Seite kommt die Bühne.

Der Aufzug ist ein reiner Personenaufzug, er sorgt für Barrierefreiheit. Um die großen Instrumente ins Dachgeschoss und wieder heraus zu bekommen, müssen die Musiker sie allerdings über eine Außentreppe tragen.

 

Ein Dutzend Vereine ist interessiert und berücksichtigt


Wolfgang Hug, stellvertretender Vorsitzender des Akkordeon- und Handharmonika-Clubs, zeigte sich angenehm überrascht von dem Gebäude. Der AHC brauche einen größeren Raum, in dem er Instrumente lagern und seine Noten unterbringen könne. Stadträtin Daniela Evers fand, die Vereine müssten sich genau überlegen, ob sie mit der Übernahme und Belegung von Räumen eine Verbesserung ihrer Situation erfahren.

"Das ist geeignet", äußerte Marc Sigwart von der Narrenzunft Neustadt. Für die drei Gruppen des Spielmannszugs sind im Bürger-, Vereins- und Kulturzentrum im Erdgeschoss drei Räume zum Proben vorgesehen. Mit dem Umbau stehe noch eine Menge Arbeit bevor, vermutete Sigwart, noch könne man es sich nicht so richtig vorstellen, wie es einmal aussehen werde.

Derzeit sind zehn bis zwölf Vereine an Räumen zum Proben und zu Lagerzwecken interessiert und eingeplant, erläuterte Volker Dengler. Es gibt mittlerweile einen Raum- und Belegungsplan für jeden Wochentag, er legt fest, wer wann die Vereinsräume nutzen kann. Jetzt müssen noch Lösungen gefunden werden zur Unterbringung von Instrumenten, Noten, Sportgeräten. Der Kneippverein hat Interesse am Bewegungsraum.

"Richtig überwältigt" sei er, erklärte Andreas Schmidt aus Neustadt. Wie viel Platz das Gebäude hergebe, sei ihm von außen nicht anzusehen.

2018 wird es wieder einen Tag der offenen Tür geben, dann in der Bauphase – vielleicht ist das Interesse der Bürger dann größer, da schon mehr zu sehen sein wird. 2019 folgt der dritte Tag der offenen Tür, dann zur Fertigstellung. Diese Vorgehensweise ist vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vorgeschrieben, ebenso der Spatenstich und die Einweihung.

 

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